PARIS. RILKE. PARIS

Szenische Lesung mit Perkussion


Beschreibung

Der letzte Nachkomme eines dänischen Adelsgeschlechts verlässt seinen Heimatort Ulsgaard, um sich in dem großstädtischen Vielfraß Paris in einem Armenviertel einzumieten. Hier beginnt der 28-jährige Malte Laurids Brigge zu schreiben. Der Satz "Ich lerne sehen" wird ihm zum Motto und steht am Anfang aller Erkenntnis. So sucht sein Blick die Menschen seiner Umgebung, beißt sich fest an Elenden, den Geschlagenen, den Heimatlosen und allen, die er "die Fortgeworfenen" nennt. Zeternde Nachbarn, Menschen im Nachtasyl, eine alte Frau, an deren Geste er ihr ganzes Schicksal ablesen zu können glaubt. Immer durchdringender werden Brigges Beobachtungen und fallen bald auf ihn zurück. Ist nicht auch seine Kleidung schon verschlissen? Im Anblick des Todes fürchtet er zu den Fortgeworfenen zu gehören, bis er langsam begreift, was Leben heißt: "Bei aller Furcht bin ich schließlich doch wie einer, der vor etwas Großem steht...".


Paris.Rilke.Paris (Termine):
12.4.2015, 11 Uhr 30 Focke Museum
19.4. 2015, 18 Uhr Monsun Theater Hamburg

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scholl.theater@web.de

Details

Darstellerin: Claudia Scholl

Musik: Thomas Schacht

Uraufführung:
26.01.2014,
Focke Museum, Matinée

Weitere Aufführungen:
04.2.2014,
Alte Rembertischule, Bremen
24.04.14,
Wallsaal der Zentralbibliothek "Welttag des Buches"

Geplante Aufführungen:
19.09.2014,
Neustädter Hof und Stadtkirche Hannover, 19 Uhr "Lange Nacht der Kirchen"
1.11.2014,
Gustav Heinemann Bürgerhaus Vegesack, 19:30 Uhr
30.11.2014
Focke Museum, Bremen, Matinée, 11:30 Uhr

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